Sichere Reifen auf Streusplitt

Hinweis:

Im folgenden Artikel können Marken und Firmenbezeichnungen genannt werden. 
Dies geschieht jedoch nur zu Ihrer Information. Es könnte sich jedoch
trotzdem um Werbung handeln wesewegen ich hier darauf hinweise.

Gerade ist das Wetter ziemlich unberechenbar. Erst schneit es, dann taut es leicht, so dass gleich darauf unter Null fallende Temperaturen alle Pisten und Radwege in spiegelglatte Eisbahnen verwandeln. Wie begnetet pflichtbewußt die Stadt diesem Anschlag des Wetters auf uns Radfahrer? Natürlich, sie räumt gut und streut Rollsplitt. Und da haben wir den Übeltäter. Diese fast mikroskopisch kleinen Steinchen haben scharfe Kannten, messerscharfe Kanten.
Diese Kanten durchdringen mühelost die Schichten eines Fahrradreifens sofern dieser nicht gut gegen durchdringende spitze und scharfe Gegenstände gewappnet ist. Verfügen die Fahrradreifen also nicht über eine ausreichende Reserve in der Form eines unter die Lauffläche gelegten Sicherheitsgürtels, ist beinahe jede Fahrt ein Glücksspiel bezüglich der Widerstandskraft der Mäntel gegen den Streusplit. Klar, diese Reifen sind teur und schwerer und sehen klobiger aus. Im Winter aber, in der Stadt leisten sie hervorragende Dienste. Sie sind nicht „unplattbar“ aber schlagen sich doch wacker auf den winterlich scharfen Unergrund. Wer also hohe Zuverlässigkeit bei seinen Fahrten in der Stadt braucht kommt um den Einsatz dieser gut geschützten Reifen nicht herum.

Streusplit im Mantel

Es ist recht gut zu sehen, was Streusplitt mit einem Fahrradmantel macht. Die normale Deck- bzw. Laufschicht eines Mantels wird von den scharfkantigen Steinchen mühelos durchdrungen. Streugut setzt sich im Mantel fest und arbeitet sich bei jeder Umdrehung des Rades tiefer. Ein einige Millimeter dicker Schutzstreifen verhindert direktes durchstechen (wie hier im Bild gezeigt der Marathon Mondial von Schwalbe).

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